Grundstruktur für neue Satzung vorgelegt / Höhere Gebühren beschlossen

  11.03.2008    BLV
Steinbach (08.03.) - Zur Frühjahrstagung des Verbandsrats traf sich das BLV-Präsidium am vergangenen Samstag in der Südbadischen Sportschule in Steinbach mit den Kreisvorsitzenden und den Fachwarten. In seiner Begrüßung verwies BLV-Präsident Franz-Josef Eckstein darauf, dass das Schwerpunktthema der Sitzung die Vorstellung der ersten Ergebnisse der Satzungskommission sei.

Frank Wetzel erläuterte dann auch gleich den Anwesenden die Vorgehensweise der Satzungskommission. Unterstützt wurde er in seinen Ausführungen von den weiteren Kommissionsmitgliedern Dr. Corinna Mickel, Klaus Schüler und Josef Zeitler. Als erste Resultate wurde die vorgesehene neue Organisationsstruktur vorgestellt, die eine Zusammenlegung des bisherigen geschäftsführenden Präsidiums und des Präsidiums vorsieht. Neben dem Präsidenten sollen zukünftig neun Ressorts mit Ressortleitern das Präsidium bilden. Eine Festlegung über die Bezeichnung der Personen ist derzeit noch nicht vorgesehen und wurde dem Gremium zur Diskussion gestellt. Präsident und sieben Ressortleiter sollen auf dem Verbandstag direkt gewählt werden. Dazu kommen jeweils ein Vertreter aus der Jugendorganisation und aus der Gemeinschaft der Kreisvorsitzenden.

Anschließend wurden die zugeordneten Aufgaben der Ressorts beschrieben, deren Leiter für die personelle Zusammensetzung der Mitarbeiter eigenverantwortlich entscheiden sollen. Die Arbeitsgruppen können dann ressortübergreifend gebildet werden: das heißt zu den Sitzungen der Ressorts können auch Mitarbeiter aus anderen Ressorts eingeladen werden.

Die Verbandsratsmitglieder nahmen die neue Struktur zustimmend zur Kenntnis, so dass die Kommission weiterarbeiten kann und bis zur nächsten Frühjahrssitzung 2009 einen ersten Vorentwurf der Textfassung der Satzung vorlegen kann.

Noch vor der Mittagspause konnte Schatzmeister Klaus Schüler den Haushaltsabschluss 2007 vortragen, der von den Anwesenden einstimmig genehmigt wurde. Auch der Haushaltsplan 2008 wurde ohne Gegenstimme und Enthaltung verabschiedet.

Am Nachmittag stellte Präsident Franz-Josef Eckstein die neue Personalstruktur im Leistungssport der ARGE vor und verwies darauf, dass bei der Herbstsitzung des Verbandsrats der Leistungssport als Schwerpunktthema im Mittelpunkt stehen wird.

Nochmals um Geld ging es zum Abschluss der Tagesordnung. Das Präsidium beantragte die Änderung einiger Punkte der Gebührenordnung. Neben einer geringfügigen Erhöhung der Fahrtkostenerstattung wurden auch die Aufwandsentschädigungen für die EDV-Mitarbeiter vor und während der Meisterschaften ein klein wenig angehoben. Ab 1. Mai sollen darüber hinaus für Versäumnisse, die zu einem organisatorischen Mehraufwand führen, höhere Gebühren von den Verursachern erhoben werden. Hierbei geht es um hauptsächlich um Mängel bei der Anmeldung, Durchführung und Berichterstattung von Veranstaltungen sowie den Meldungen zu Meisterschaften.

Die Änderungen werden im nächsten BL Anfang April veröffentlicht und treten dann zum 1. Mai in Kraft. Die Vereine werden aber schon jetzt gebeten, ordentlich zu melden beziehungsweise die Regularien bei der Durchführung von Veranstaltungen einzuhalten. Es ist immer schade, wenn Leistungen nicht anerkannt werden können, weil die Ausrichter geschlampt haben. Hierauf werden die Kreisvorsitzenden, die der Gebührenerhöhung im Hinblick auf den Vertrauensschutz der Athleten, voll zustimmten, auch bei den in nächster Zeit anstehenden Kreistagen hinweisen.

Ralf Wohlmannstetter