Teilnehmerrekord und starke sportliche Leistungen beim 42. Baden-Marathon

  21.09.2026    BLV Top-News BLV BLV-Wettkampf
Karlsruhe, 20. September 2026. Der 42. Baden-Marathon hat Karlsruhe am Sonntag wieder in Bewegung gebracht. Insgesamt gingen über 11.000 Läuferinnen und Läufer bei den verschiedenen Wettbewerben an den Start – so viele wie noch nie zuvor beim Baden-Marathon. Bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken, trockenen Bedingungen und Temperaturen um 25 Grad herrschten gute Laufbedingungen. Die große Nachfrage hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet: Marathon und Halbmarathon waren seit Monaten ausverkauft.

Sportlich hatte der Tag einiges zu bieten. Den Marathon der Männer gewann Omar Tareq in 2:21:49 Stunden. Auf Platz zwei folgte Christian Stöckl (Feuerwehr Rheinstetten) in 2:38:16 Stunden, Dritter wurde Bastian Meyer (Post-SV Tübingen) in 2:42:38 Stunden. Bei den Frauen blieb die Siegerin unter der Drei-Stunden-Marke: Nele Berg (DSW12 Darmstadt Triathlon) gewann in 2:58:53 Stunden vor Sina Simonis (LSG Weiher) in 3:08:42 Stunden und Laura Pauli (TV Maikammer) in 3:10:25 Stunden.

Beim Halbmarathon zeigte sich einmal mehr die starke Präsenz der LG Region Karlsruhe. Simon Stützel (LG Region Karlsruhe) gewann auch bei seiner achten Teilnahme am Baden-Marathon – und bleibt damit in Karlsruhe ungeschlagen. Sechs Marathonsiege und zwei Halbmarathonsiege stehen inzwischen in seiner beeindruckenden Bilanz. Stützel gewann den Halbmarathon in 1:09:12 Stunden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Simon Pfleiderer (Markgräfler Runners Club) in 1:11:06 Stunden und Finian Götz (Droste Running Team Freiburg) in 1:13:00 Stunden.

Bei den Frauen gingen sogar die ersten beiden Plätze an die LG Region Karlsruhe. Melina Wolf gewann in 1:14:25 Stunden vor Saskia Haug in 1:16:57 Stunden. Platz drei belegte Marlena Götza (Running Crew Balingen) in 1:19:52 Stunden.

Für eine außergewöhnliche sportliche Leistung sorgte zudem Lars Kegler. In kompletter Feuerwehrmontur mit angeschlossenem Atemschutzgerät und Atemschutzmaske absolvierte er den Halbmarathon in 2:57:47 Stunden und unterbot damit den bisherigen Weltrekord von rund 3:11 Stunden deutlich.

Dabei zeigte der Marathonsonntag einmal mehr die ganze Bandbreite des Laufsports. Vom klassischen Marathon und Halbmarathon über den Team-Marathon bis zum AOK-Gesundheitslauf und VITREA-Inklusionslauf bot das Event unterschiedliche Distanzen und Formate für jedermann. Ob Bestzeit, erster Halbmarathon, gemeinsames Lauferlebnis im Team oder einfach die Freude an der Bewegung: Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Erlebnis.

Eine besondere Rolle spielten auch in diesem Jahr die Marathonengel. Insgesamt 426 Marathonengel gingen an den Start und begleiteten Läuferinnen und Läufer auf ihrem Weg ins Carl-Kaufmann-Stadion. 

Für die besondere Atmosphäre sorgten 21 Stimmungspunkte entlang der Strecke und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer. Musikalisch und tänzerisch war von Jazz- und Rockbands über Saxofon und Bauchtanz bis hin zu Zumba einiges geboten. Einer der besonderen Stimmungshotspots war erneut das Karlsruher Schloss, an dem die Strecke vorbeiführte. Das Wahrzeichen der Stadt ziert passend dazu auch die Finisher-Medaille 2026.

Auch im Carl-Kaufmann-Stadion herrschte den ganzen Tag über ausgelassene Stimmung. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer füllten die Tribünen und den Zielbereich und unterstützten die Finisher lautstark auf ihren letzten Metern. Für einen ganz besonderen Moment abseits des Sports sorgte außerdem ein Heiratsantrag auf der Bühne im Carl-Kaufmann-Stadion.

Eine weitere Neuerung gab es auf dem Veranstaltungsgelände: Erstmals seit mehreren Jahren konnte die Europahalle wieder für den Baden-Marathon genutzt werden. Sie war zentrale Anlaufstelle unter anderem für Gepäck- und Wertsachenabgabe, Startnummernausgabe und Altersklassenehrung. Nach dem Lauf standen dort außerdem Duschen und Massageangebote zur Verfügung.

Die Veranstaltung verlief insgesamt reibungslos und ohne größere medizinische Zwischenfälle. Mit einem neuen Teilnehmerrekord, starken sportlichen Leistungen, einem vielfältigen Teilnehmerfeld und viel Unterstützung auf der Strecke und im Stadion blickt das Team des Baden-Marathons auf einen gelungenen 42. Baden-Marathon zurück.

Kim Kraus (Marathon Karlsruhe e.V.) / blv