Höhen, Tiefen, WM-Erlebnis: So erlebte Jolanda Kallabis ihr Sportjahr 2025
Wie würdest du dein Sportjahr 2025 in drei Sätzen zusammenfassen?
Sehr holpriger Start in die Hallensaison mit versöhnlicher Bronzemedaille bei der Hallen DM. Solider aber nicht komplett zufriedenstellender erster Teil der Sommersaison, enttäuschender 8. Platz bei der U23 EM. Dann ging die Leostungskurve endlich mal nach oben, Gold bei der DM und WM-Qualifikation, das war ein unglaublicher Schritt für mich!
Gab es ein besonderes Highlight – ein Wettkampf, ein Moment oder etwas, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Auf jeden Fall die WM in Tokio. Auch wenn ich im Vorlauf direkt rausgeflogen bin, ich habe jeden Moment dort genossen. Dieses Gefühl vor 60 000 Leuten ins volle Stadion zu treten und zu wissen, dass das die größte Bühne der Leichtathletik ist- unbeschreiblich. Ich hab so Gänsehaut gehabt und es hat mich unglaublich inspiriert.
Hast du ein Ritual, einen Glücksbringer oder etwas, das du vor jedem Wettkampf machst?
Nichts konkretes aber über die Zeit legt man sich einfach einen Zeitplan und Rituale zurecht, die man dann vor jedem Wettkampf durchläuft. Ob es die Haferflocken im Hotelzimmer sind oder Aktivierung auf dem Aufwärmplatz. Alles gehört irgendwie zum Wettkampf fest dazu.
Was machst du am liebsten in deiner freien Zeit, wenn keine direkte Wettkampfvorbereitung ansteht?
In der Off-Season denke ich gerne mal 2-3 Wochen gar nicht an Sport, mache Urlaub und genieße Zeit mit Freunden und Familie ohne Trainingsstress. Das ist den Rest des Jahres nicht wirklich möglich, da ich so viel Zeit im Trainingslager verbringe und außerhalb des Trainings auch nicht viel Freizeit übrig bleibt.
Worauf freust du dich sportlich (und privat) im Jahr 2026 besonders?
Auf die EM in Birmingham freue ich mich sehr. Erstmal muss ich mich natürlich qualifizieren, das wird das große Ziel für 2026. ich freue mich aber auch auf den Weg dorthin und genieße die ganze Reise. Und hoffentlich schaffe ich es endlich meinen Führerschein zu machen!!!