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Montag 24. April 2017  ::  14:36
ARGE BWBLV

Sensations-Gold für deutsche 4x100 Meter-Sprinterinnen

Von:Silke Bernhard

Alexandra Burghardt (MTG Mannheim), Lisa Mayer (Sprintteam Wetzlar), Tatjana Pinto (LC Paderborn) und Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge) haben sich am Sonntag als erste deutsche Goldmedaillen-Gewinner in die Geschichtsbücher der noch jungen World Relays eingetragen. Mit zwei überzeugenden Auftritten in Vorlauf und Finale holten sie sich den Titel gegen starke Konkurrenz unter anderem aus Jamaika und den USA.

Alexandra Burghardt (MTG Mannheim)

Dass sie vorne mitmischen können, wussten die Sprinterinnen spätestens nach ihrem 4x200 Meter-Auftritt am Vortag – alle waren sie auch am Gewinn der Silbermedaille beteiligt. Am Samstag hatten sie die USA hinter sich gelassen. Am Sonntag hielt die deutsche Staffel im Vorlauf (43,04 sec) im direkten Vergleich die Staffel aus Jamaika in Schach. Die USA waren als Siegerinnen des weiteren Vorlaufs nach 42,96 Sekunden ins Ziel gekommen und hatten damit ihre Medaillenansprüche untermauert.

Im Finale kam US-Startläuferin Tianna Bartoletta jedoch schon in der ersten Kurve aus dem Tritt und stürzte. Wieder ging es im Duell mit Jamaika um den Sieg – wieder mit dem besseren Ende für die DLV-Staffel um Schlussläuferin Rebekka Haase. In 42,84 Sekunden legten die deutschen Sprinterinnen die schnellste Zeit des Tages auf die Bahn. Silber wurde an Jamaika (42,95 sec) vergeben, Bronze an China (43,11 sec). Die Europameisterinnen aus den Niederlanden (43,17 sec) mit 200-Meter-Weltmeisterin Dafne Schippers an Position zwei rannten diesmal knapp am Podest vorbei (zum Video des Finales).

So bewahrheiteten sich die Worte, die DLV-Teammanager Siegfried Schonert den Staffeln vor dem Abschlusstag mit auf den Weg gegeben hatte. "Jeder hat Chancen – zu allem", hatte er gesagt. "Nutzt die Möglichkeiten, die sich bieten, macht möglichst keine Fehler und kleine oder sogar große Erfolge sind möglich." Die Goldmedaille ist auf Weltebene der erste deutsche Staffeltitel seit der WM 2001 in Edmonton (Kanada), wo Deutschland allerdings erst nachträglich nach Disqualifikation der USA der Sieg zugesprochen wurde.

Zum vollständigen Artikel von Silke Bernhard unter www.leichtathletik.de


 
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