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Donnerstag 20. Oktober 2016  ::  12:16
BLVINFO

Ministerin lobt Arbeit des organisierten Sports

Viel Anerkennung gab es für den organisierten Sport beim Treffen der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Dr. Susanne Eisenmann und BSB-Präsident Martin Lenz beim gemeinsamen Termin am 19. Oktober in Stuttgart.

vlnr: Wolfgang Eitel (Geschäftsführer Badischer Sportbund Nord), Michael Schreiber (Referatsleiter Sport und Sportförderung im Ministerium), Dr. Susanne Eisenmann (Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg), Martin Lenz (Präsident Badischer Sportbund Nord), Bettina Leßle (Referentin) (Quelle: Badischer Sportbund Nord)

Viele verschiedene Themen standen beim ersten offiziellen Treffen des BSB-Präsidenten mit der Ministerin auf der Tagesordnung. Nach wie vor ein aktuelles Thema: Ganztagsschule. Hier verwies die Ministerin auf den Ganztagsgipfel am 24. November, stellte aber fest, dass die Möglichkeit der Monetarisierung von Schulstunden eine gute Chance für die Vereine darstellt.
Großes Lob gab es für das vom BSB Nord initiierte Programm PFiFF, mit dem gezielt die exekutiven Funktionen von Kindern geschult werden. Dass es gelungen ist, ein Thema, das im Bildungsplan des Landes verankert ist, in nur fünf Jahren in ganz Baden-Württemberg zu etablieren, wertete die Ministerin als großen Erfolg für die Sportbünde.

Aktuelles Thema ist auch das Bildungszeitgesetz, das es Ehrenamtlichen ermöglicht für Weiterbildungen bis zu fünf Tage bezahlten Sonderurlaub bei ihrem Arbeitgeber zu beantragen. Der BSB Nord hatte bereits im Vorfeld den Bedarf evaluiert und war sich mit der Ministerin einig, dass diesbezüglich auf Seiten des Sports Notwendigkeit besteht.

Die jüngst vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Bundesregierung veröffentlichten Pläne zur Förderung des Spitzensports waren ebenfalls Thema beim Gespräch im Ministerium. BSB-Präsident Lenz hatte bereits auf die wichtige Rolle der Kommunen und der Bundesländer hingewiesen, denn sie leisteten einen elementaren Beitrag bei der Finanzierung des Spitzensports. Auch bei der Frage über die Zukunft der vier Olympiastützpunkte in Baden-Württemberg zeigten Politik und Sport Einigkeit: demnach sollten die Standorte in Baden-Württemberg erhalten werden.

Martin Lenz zeigte sich sehr zufrieden über die Ergebnisse: “Es freut mich, dass wir auch mit der neuen Landesregierung bereits jetzt in vielen Punkten einen Konsens haben. Das ist eine sehr gute Grundlage, um den organisierten Sport in Baden-Württemberg in den nächsten Jahren gemeinsam weiterzuentwickeln.“


 
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