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Montag 25. Juli 2016  ::  10:42
ARGE BWBLV

Deutsche Sprintstaffel liefert bei den U20-Weltmeisterschaften ein edelstahlgekröntes Ende

Von:sk

Im polnischen Bydgoszcz ging die U20-WM mit tollen Staffelleistungen mit baden-württembergischer Beteiligung zu Ende. Die 4x100m-Staffel der MJU20 legte sprintete in 39,13 Sekunden auf Medaillenrang drei hinter den USA und Japan. Manuel Eitel (SSV Ulm), Thomas Bartel, Niels Giese und Roger Gurski lieferten damit einen nationalen U20 Rekord.

Nach einer Verbesserung ihrer Saisonbestzeit auf  3:35,47 Minuten im Vorlauf konnte die 4x400 Meter Staffel der Juniorinnen U20 im Finale am Sonntag diese Leistung noch einmal toppen. Die badischen Athletinnen Jana Reinert (SV Langensteinbach) und Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim) sowie ihre Teamkolleginnen Eileen Demes und Hendrikje Richter liefen die vier Stadionrunden in 3:32,62 Minuten, was die schnellste gelaufene U20-Zeit seit 20 Jahren bedeutet und ihnen einen tollen vierten Rang hinter USA, Jamaika und Kanada einbrachte.

Zweiter Finaltag der U20-Weltmeisterschaften, erste Medaille für das deutsche Team – und diese glänzte gleich golden! Die Nummer eins der Welt Alina Kenzel (VfL Waiblingen) ließ im Kugelstoß-Wettbewerb nie einen Zweifel daran aufkommen, dass der Sieg am Mittwoch nur über sie gehen würde. Schon im ersten Versuch flog die Kugel auf 16,91 Meter. Selbst mit diesem Stoß hätte sie mit mehr als einem halben Meter Vorsprung die Goldmedaille geholt. Als in Runde drei die Kugel auf herausragende 17,58 Meter flog, war der Sieg endgültig in der Tasche.

>> Weiter zum Bericht von Silke Morrissey auf www.leichtathletik.de

Am ersten Wettkampftag legte Kugelstoßer Cedric Trinemeier von der MTG Mannheim in der Qualifikation souverän eine Weite von 19,22m vor und erreichte somit das Finale mit der siebtbesten Weite. In der bereits am Nachmittag stattfindenden Endrunde blieb er jedoch unter seinen Möglichkeiten und beendete den Wettkampf auf Gesamtrang 11 mit einer Weite von 19,07 Metern.

Manuel Eitel vom SSV Ulm 1846 qualifizierte sich mit einer Zeit von 10,50 Sekunden für die nächste Runde im 100m Sprint. In seinem Vorlauf ging er als Vierter durchs Ziel. Das Halbfinale beendete er in 10,53 Sekunden auf Rang fünf.

Die 400m Läuferin Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim) qualifizierte sich in 54,74 Sekunden für das Halbfinale. Hier konnte die Athletin ihre Zeit auf 54,13 Sekunden verbessern, blieb damit jedoch deutlich unter ihrer Saisonbestleistung (53,52 s, Regensburg). Auf Gesamtrang 17 konnte sie sich nicht für das Finale qualifizieren.

Auf einem tollen 9. Platz beendete Lisa Maihöfer (LG Staufen) Ihren Siebenkampf mit 5540 Punkten und einer persönlichen Bestleistung.

Lange zittern musste bereits am Freitag Pascal Kleyer (LG Region Karlsruhe), der seinen 800m Vorlauf als fünfter ins Ziel brachte und nach dem Abwarten vonvier weiteren Rennen über seine Zielzeit von 1:50,18 Minuten sich für das Halbfinale qualifizierte. Am Nachmittag des Folgetages musste der junge Athlet sich der übermächtigen Konkurrenz geschlagen geben und lief in 1,49,84 Mintuen auf Rang sieben. Er selbst bezeichnete seinen Lauf als „Katastrophe“, jedoch ist allein die Halbfinalteilnahme in Kleyers erstem U20-Jahr ein großer Erfolg.

Einen nationalen U20 Rekord stellte am Freitag Alina Reh vom SSV Ulm über die 5000m auf. Nach einem erst vor zwei Wochen überwundenen Ermüdungsbruch hatte sie selbst am wenigsten mit dieser Leistung gerechnet. In 15:41,62 Minuten und einem starken letzten Kilometer in 3:01 Minuten lief sie auf einen sehr guten neunten Rang hinter vorwiegend afrikanischen Athletinnen.

Am dritten Wettkampftag konnte sich Henrik Hannemann (LAZ Salamander Kornwestheim) über die 110m Hürden in 13,89 Sekunden leider nicht für das Halbfinale qualifizieren und beendete seinen Lauf auf Rang 4. Nach einem starken Vorlauf über 400m Hürden, in dem sich Karoline Sauer vom TSV Gomaringen in 59,37 Sekunden für das Halbfinale qualifizierte. Schied sie in diesem als fünfte in Ihrem Lauf in 59,19 Sekunden leider aus. Mit einer Saisonbestleistung von 4,05m verpasste die Stabhochspringerin Tamara Schaßberger vom VfL Sindelfingen das Finale nur knapp.

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