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Freitag 03. Juni 2016  ::  16:28
BLV

Drei Nachwuchs-Normen und ein Comeback in Eppingen

Von:Silke Morrissey

Die Deutsche Hochsprung-Rekordlerin Ariane Friedrich hat am Donnerstag in Eppingen bei ihrem ersten Freiluft-Wettkampf seit fast 36 Monaten mit 1,83 Meter Platz zwei belegt. In den Wettbewerben der U20-Altersklassen fielen zwei Normen für die U20-WM in Bydgoszcz, ein U18-Athlet empfahl sich für Tiflis.

Hochspringerin Ariane Friedrich hat auf ihrem Weg zurück in die nationale Spitze am Donnerstag in Eppingen Station gemacht. Es war der erste Freiluft-Wettkampf der Athletin der LG Eintracht Frankfurt seit dem 21. Juni 2013, als sie in Bühl 1,90 Meter überquerte. Die neun stand diesmal noch nicht hinter dem Komma: 1,83 Meter bescherten der WM-Dritten von 2009 Rang zwei.

Der Sieg ging mit neuer Bestleistung von 1,85 Meter an Anne Klebsch (TG Ötigheim). Deren letzte bemerkenswerte Leistung stammt ebenfalls aus 2013: Damals war sie Sechste der U18-Weltmeisterschaften geworden. Die alte Bestleistung der heute 20-Jährigen war gar schon vier Jahre alt und stand bei 1,80 Meter.

Laura Gröll steigert sich weiter
Erst 18 Jahre jung ist die zweite Athletin, die in Eppingen 1,83 Meter meistern konnte: Laura Gröll (LG Eckental) hakte im U20-Wettbewerb die Norm für die U20-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz (Polen; 19. bis 24. Juli) ab und setzte damit eine Serie starker Leistungen fort: Schon in der Halle hatte sie sich auf 1,82 Meter gesteigert, ihre vorherige Bestmarke von 1,75 Meter stammte noch aus 2014.

Ebenfalls mit Bydgoszcz planen kann seit Donnerstag Dreispringer Christoph Garritsen (SC Preußen Münster). Er landete in Eppingen bei 15,78 Metern und damit jenseits der Marke, die für die U20-WM-Teilnahme gefordert ist. Seinen Hausrekord konnte er um vier Zentimeter steigern.
Hochspringer Lucas Mihota (DJK SB Rosenheim; 2,15 m) fehlt für die U20-WM noch ein Zentimeter. Die Norm für die U18-EM in Tiflis (Georgien; 14. bis 17. Juli) ist aber deutlich abgehakt. Der Sieg im Wettbewerb der Männer ging mit 2,20 Metern an den Frankfurter Martin Günther. Er zeigte auch vielversprechende Versuche über die EM-Norm von 2,26 Meter.

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