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Montag 20. Juli 2015  ::  12:49
ARGE BW

U18-WM geht erfolgreich zu Ende

Kleyer als einziger Europäer im Finale, Maihöfer schrammt mit Bestleistung an Siebenkampf-Medaille vorbei - Finalteilnahme auch für Tamara Schaßberger im Stabhochsprung

Pascal Kleyer (li.) und Jana Reinert (mi.) mit Teamkollegen

Am vorletzten Wettkampftag in Cali war erneut Pascal Kleyer von der LG Region Karlsruhe an der Reihe. Mit schon zwei grandiosen 800-Meter –Rennen in Vorlauf und im Halbfinale qualifizierte er sich als einziger Europäer für das Finale und durfte den Lauf der besten Acht miterleben. Vorne weg liefen die Afrikaner die zwei Stadionrunden in 1:45,58 und 1:45,86 Minuten und machten richtig Tempo. Pascal beendete seinen Finallauf, unter Anfeuerung des deutschen Teams, als Achter in 1:55,92 Minuten. „Die Leistung von Pascal ist umso höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass er sich erst dieses Frühjahr vom Allrounder zum Läufer spezialisiert hat“, schätzt Christoph Thürkow, Landestrainer Lauf, die Vorstellung von Kleyer ein.
Weniger Glück hatte Jana Reinert (SV Langensteinbach), die sich nach einem sehr guten Vorlauf für das Halbfinale qualifiziert hat. Sie stürtze durch Fremdverschulden in ihren Halbfinalvorlauf nach etwa 300m und musste den verlorenen Abstand alleine aufholen. Mit 2:19,45 Minuten brachte sie den Lauf ins Ziel und blieb deutlich unter ihrem Leistungsvermögen. Die 2:11 Minuten, die nötig für einen Finalplatz gewesen wären, hätte sie vermutlich geschafft.
Als kleines Trostpflaster setzte das Trainerteam Jana bei der 4x400m-Mixed-Staffel ein.

„Ohne die hervorragende Arbeit der beiden Heimtrainer der Läufer, Günther Scheefer und Holger Philipp, wären diese Ergebnisse nicht möglich gewesen. Die beiden sind ein wichtiger Faktor für die jüngsten Erfolge“, lobt Landestrainer Thürkow auch das große Engagement der Trainer.

Nach zwei sehr guten Wettkampftagen, wurde die Siebenkämpferin der LG Staufen Lisa Maihöfer mit einem nicht ganz erwarteten 4. Platz belohnt.
Schon nach den ersten vier Disziplinen war zu erkennen, dass die junge Athletin vorne mitmischen kann und  beendete  ihren ersten Tag als Zweitplatzierte.  Auch an Tag zwei konnte Lisa Maihöfer die gute Serie fortsetzen. So legte sie im Weitsprung die zweitbeste Weite (6,10m) aller Siebenkämpferinnen vor und übernahm damit sogar die Führung. Nach dem Speerwurf, eine ihrer schwächeren Disziplinen, konnte sie die Führung leider nicht halten. So ging sie mit Platz vier an die Startlinie des 800 Meter-Laufes. Diesen beendete sie in 2:23,27 Minuten und sammelte nochmals einige Punkte. Am Ende der zwei Wettkampftage sammelte Lisa Maihöfer insgesamt 5.804 Punkte, was eine Steigerung der Bestmarke um 238 Punkte bedeutet und den 4.Platz in Cali.

Eine weitere Finalplatzierung holte sich Stabhochspringerin Tamara Schaßberger von der LG Neckar-Enz. Bei ihr lief es im Finale nicht ganz so rund wie im Qualifikationswettkampf, wo sie alle geforderten Höhen auf Anhieb meisterte. Nach gutem Auftakt über 3,70 Meter im ersten Versuch benötigte sie über die folgenden Höhen von 3,85 Meter und 3,95 Meter jeweils drei Anläufe. 4,05 Meter, die am Ende für einen Medaillenplatz ausgereicht hätten, waren am Finaltag dann zu hoch für sie. Trotzdem kann Sie Rang 7 mit übersprungenen 3,95 Meter als Erfolg verbuchen.




 
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