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Samstag 13. Juli 2013  ::  20:22
BLV
U18-Weltmeisterschaft:

Hochspringerin Anne Klebsch Sechste

Donetsk (12.07.) – Hochspringerin Anne Klebsch hat sich bei der Weltmeisterschaft der U18-Jugendlichen in Donetsk / Ukraine bestens präsentiert: In einem spannenden Finalwettkampf, den erwartungsgemäß die Weltjahresbeste Eleanor Patterson (Australien) mit 1,88 m gewann, hat die Ötigheimerin mit Saisonbestleistung von 1,79 m als zweitbeste Europäerin den hervorragenden sechsten Platz belegt.

Bei der Einstiegshöhe von 1,65 mgab es aber gleich einen Schreckmoment, als im ersten Versuch die Latte fiel. Der zweite Sprung passte dann, ebenso der nächste über 1,70 m. Spannend wurde es dann bei 1,75 m, die Anne erst im dritten Versuch schaffte und damit im Wettbewerb blieb. Erleichtert riss die Blondine nach ihrem erfolgreichen Satz die Arme in die Luft. Es folgten 1,79 m – Saisonbestleistung – und die schaffte die badische Hochspringerin gleich mit ihrem ersten Versuch. Damit katapultierte sie sich auf Platz fünf, da nur fünf Springerinnen diese Höhe im ersten Durchgang überquerten, und hatte plötzlich überraschend sogar eine Medaille in Reichweite. Doch die folgenden 1,82 m, zwei Zentimeter höher als ihre persönliche Bestleistung aus dem Jahr 2012, waren dann aber noch zu hoch. Die Italienerin Erika Furlani schaffte diese Höhe im dritten Versuch und schob sich an Klebsch vorbei als beste Europäerin auf den Silberplatz. Für die Ötigheimerin bedeutete das in der Endabrechnung Rang sechs. Die Bronzemedaille ging mit 1,79 m geteilt nach Südafrika und Marokko, Rang fünf belegte eine Brasilianerin.

“Sechster Platz bei einer Weltmeisterschaft, das ist super“, freute sich Anne Klebsch dann auch nach dem Wettkampf. „Wenn ich aber die 1,82 Meter gesprungen wäre, selbst im dritten Versuch, dann hätte das für eine Medaille gereicht. Ich hätte aber gar nicht gedacht, so nah an eine Medaille heranzukommen. Mein Ziel war es, unter die ersten Zehn zu kommen. Nachdem ich den Zweiten bei 1,75 Meter gerissen habe, dachte ich wie in der Quali bei den 1,74 Metern, dass es vorbei ist. Das war wieder Nervenkitzel pur. Ich kann jetzt aus Donetsk mitnehmen, dass man es auch im dritten Versuch schafft, wenn man es wirklich will. Man darf nicht den Kopf hängen lassen.“

(rawo)


 
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