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Samstag 25. Mai 2013  ::  10:29
BLV

BLV Endkämpfe DMM, DAMM, DJMM

Weinheim (12.05.) - Nach der schwachen Beteiligung bei den badischen DMM-Endkämpfen im vergangenen Jahr, unternahm man in diesem Jahr den Versuch die bisher zweitägige Veranstaltung an einem einzigen Tag durchzuführen. Die TSG 1862 Weinheim nahm sich dieser nicht einfachen aber machbaren Aufgabe an.

Auch 2013 fanden sich in den einzelnen Gruppen selten mehr als drei Mannschaften in der Wertung. Am stärksten besetzt war jeweils die Landesliga der Männer und der Frauen. Mit 7532 Punkten entschied hier die LG Kurpfalz die Frauenwertung für sich, die Namen wie Malaika Mihambo und Leonie Rabe im Gepäck hatte, vor der StG Walldorf / TV Eppelheim mit 7111 Punkten. Bei den Männern erkämpfte das Team des USC Heidelberg mit 11314 Punkten den Titel vor dem gastgebenden Verein der TSG 1862 Weinheim mit 10747 Punkten.
Als alleinige Mannschaft war der SV Kirchzarten (7148 Punkte) in der Gruppe 2 der Weiblichen Jugend U20 vertreten und hatte wenig Mühe den Sieg einzusacken. In der Gruppe 3 machte die StG Engen-Steißlingen (4757 Punkte) das Rennen gegen zwei Mitbewerber. Gold in der Gruppe 1 entschied die StG MTG Mannheim / SV Seckenheim / LAZ Mosbach-Elztal mit 10648 Punkten für sich.
In der Gruppe 2 der U18 zeigten die jüngeren Athletinnen der LG Kurpfalz, dass hier auch aus dem Nachwuchsbereich einiges zu erwarten ist und taten es mit Gold ihren älteren Vereinskolleginnen bei den Frauen gleich. Der Titel der Gruppe 3 ging klar an den TSV Ubstadt (4908 Punkte).
Die Einzelkämpfer in der männlichen Jugend U20 der Gruppe 1 kamen von der LG Region Karlsruhe, die sich trotz fehlender Konkurrenz nicht minder reinknieten und das beachtliche Ergebnis von 15062 Punkten aufstellten. In Gruppe 2 setzte sich die StG MTG Mannheim / SV Seckenheim / SCL Baden-Baden (10148 Punkte) souverän durch. Wohingegen der Titel in Gruppe 3 mit nur dreizehn Punkten Vorsprung an den TV Engen (5755 Punkten) vor der StG Hochrhein (5742 Punkte) ging.
In Gruppe 2 der männlichen Jugend U18 lag die StG 78 Heidelberg-Dossenheim (8060 Punkte) am Ende in Führung, Gruppe 3 entschied der TV Rielasingen (5438 Punkte) für sich.
Allein unter sich war die MTG Mannheim in der Regionalliga der Frauen, an die gesammelten 9880 ranzukommen hätte es aber ein möglicher Mitbewerber vermutlich schwer gehabt. Mehr los war wieder in der Bezirksliga, wo das LAZ Mosbach Elztal mit 4346 Punkten die Nase vorne hatte.
In der Seniorenklasse M40 Gruppe 2 stand die StG Helmsheim/Neudorf am Ende mit 4400 Punkten oben auf dem Treppchen. Bei der M50 Gruppe 2 ging die Meisterschaft konkurrenzlos an den TV Immendingen (3961 Punkte). Die Athleten der M60 Gruppe 1 mussten für den Titel wieder mehr kämpfen. Hier siegte die LG Radolfzell mit 7393 Punkten.
Teils beachtliche Leistungen gab es wieder in der M70 zu sehen, wo sich in der Gruppe 2 immerhin noch zwei konkurrierende Mannschaften einfanden. Die LAG Obere Murg verwies in dieser Klasse mit 6447 Punkten die außer Konkurrenz startende LG BEC (5089) auf Rang zwei.
Extrem wenig Mannschaften verzeichneten die Seniorinnen. Den Zweikampf in der W30 Gruppe 2 entschied der TV Sinsheim 1861 (3183 Punkte) für sich. In einer Solodarbietung holte der TV Immendingen (3955 Punkte) in der Gruppe 1 der W40 den Sieg. Als Sieger in der W50 Gruppe 1 ging schließlich das StG Breisgau-Team (5266 Punkte) hervor.
Neben der in einigen Klassen schwachen Beteiligung gibt es im Anschluss an diesen langen Wettkampftag insbesondere den hakeligen Ablauf der Veranstaltung als Wehrmutstropfen zu nennen. Fehlende Wechselrichter bei den Staffelläufen, die zum geplanten Zeitpunkt des Starts im Schnellverfahren noch nachgeordert und eingewiesen werden mussten, oder am Wettkampfort fehlende und zu Zeitplanverschiebungen führende Starterlisten, sind nur zwei Beispiele der zahlreichen Schnitzer an diesem Tag. Und eigentlich ungewohnt für diesen Wettkampfort, wo die Weinheimer schon zahlreiche größere Veranstaltungen wie die Kurpfalz Gala deutlich besser gemeistert haben. Die ohnehin nicht vielen ehrenamtlichen Kampfrichter und Helfer dafür verantwortlich zu machen mag das Risiko bergen, noch mehr von ihnen zu verlieren. Jedoch kann ein Wettkampfablauf wie dieser weder für die Athleten gut sein, noch trägt er zur Zufriedenheit und zum Spaß am Ehrenamt unserer Helfer bei.

Sebastian Keinert


 
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