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Dienstag 04. Januar 2011  ::  05:41
LSV

Landessportverband begrüßt angekündigte Veränderungen an allgemein bildenden Gymnasien

Der Landessportverband begrüßt ausdrücklich die von Marion Schick, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, in einem Schreiben angekündigten Veränderungen an den allgemein bildenden Gymnasien in Baden-Württemberg.

„Diese Ideen sind ein Schritt in die richtige Richtung“, so Dieter Schmidt-Volkmar, Präsident des Landessportverbandes zu den Veränderungsvorschlägen. „Das ist im Sinne der Arbeit unserer Vereine und Verbände. Schüler hätten so mehr Freiräume, um sich in den Vereinen zu engagieren und das Angebot wahrzunehmen.“ Vereine und Verbände hatten in den letzten Monaten immer wieder Kritik am Umfang des Pflichtunterrichts im G8 geübt. „Dadurch ist das Vereinsleben wesentlich tangiert und Mannschaftstraining nur schwer organisierbar.“, so der LSV-Präsident weiter.

Auch die Ministerin räumte in ihrem Brief ein: „Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume und Zeit für Familie, für Freunde, für Hobbys, für Sport, Musik und Kunst, für die vielfältigen Angebote der Kirchen und Vereine.“

Geplant ist, dass Fünft- und Sechsklässler mindestens drei freie Nachmittage in einer Schulwoche von Montag bis Freitag haben. In den Klassenstufen 7 bis 9 findet an höchstens drei Nachmittagen Pflichtunterricht statt.

 „Damit haben die Vereine deutlich mehr Spielraum als bisher“, so Prof. Paul Hempfer, Präsidialmitglied für Bildung im LSV. „Die bisherige Situation hat eine regelmäßige Teilnahme im sportlichen Engagement und sportliches Training nur bedingt möglich gemacht. Durch frei verfügbare Nachmittage rückt der Verein wieder mehr in den Mittelpunkt.“, so Hempfer weiter.

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Beschwerden von Eltern sowie von Schülerinnen und Schülern über Belastungen durch eine hohe Anzahl von Wochenstunden und durch langen oder häufigen Nachmittagsunterricht. In einem dreistufigen Modell „weniger Pflichtunterricht für mehr individuelle Förderung und für mehr Freiräume der Schülerinnen und Schüler" sieht Schick die Chance zur pädagogischen Weiterentwicklung des allgemein bildenden Gymnasiums.

Schick hat nun die Schulleiterinnen und Schulleiter der Gymnasien gebeten, die vorliegenden Gesamtlehrer- und Schulkonferenzbeschlüsse nach den bestehenden Vorgaben zu überprüfen, sie gegebenenfalls anzupassen und bis zum Ende des Schuljahres 2010/2011 neu zu fassen.

LSV, Anke von Haaren


 
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