NewsWettkampfBreitensportJugendBildungStatistikKARIVerbandDownloads
 
Badischer Leichtathletik-Verband e.V.::News::Aktuell
Montag 22. Juni 2009  ::  23:11
NEWS * IN KÜRZE * NEWS * IN KÜRZE * NEWS

Team-Europameisterschaft in Leiria (Portugal)

Das Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat die Premiere der Team-Europameisterschaft gewonnen. Am Sonntag setzte sich die Mannschaft mit 326,5 Punkten gegen die favorisierten Russen (320) und Großbritannien (303) durch. Insgesamt verbuchten die deutschen Athleten an den beiden Wettkampftagen fünf Einzelsiege.

Für einen von zwei deutschen Siegen am Samstag sorgte Christina Obergföll im Speerwerfen vor nur 5000 Zuschauern im Dr. Magalhaes Pessoa Stadion. Nachdem der erste Versuch ungültig war, warf Christina im zweiten Versuch ihr 600 gr schweres Arbeitsgerät auf die Weltjahresbestweite von 68,59 m. Damit glückte der Olympia-Dritten die Revanche für 2008, als sie beim Europacup im französischen Annecy mit 57,07 nur den enttäuschenden fünften Platz belegt hatte. Dieses Mal klappte es mit dem Sieg.

Weder die Olympiasiegerin Barbora Spotakova (Tschechische Republik; 65,89 m; Platz 2), noch die Olympia-Zweite aus Russland, Mariya Abakumova (62,01 m; Platz 3) hatten der Weite der deutschen Rekordhalterin etwas entgegenzusetzen. Christina: „Den ersten Versuch habe ich versemmelt. Dann habe ich gewusst, jetzt bleibt nur noch ein Versuch und ich habe die Nerven behalten. Jetzt muss ich meine Achillessehnen-Probleme in den Griff kriegen und dann hoffe ich, dass irgendwann bei der Weite sogar eine sieben davor steht. Die Leistungskurve stimmt. Die neuen Regeln fand ich chaotisch, da ich mich frage, wenn wir schon manches nicht begreifen, wie sollen es dann die Zuschauer verstehen.“

Platz drei gab es für Anne Möllinger zusammen mit den drei anderen deutschen Frauen in der 4x100m-Staffel Wakan, Möllinger, Tschirch und Wagner erreichten 43,57 sec.

Der Offenburger Matthias Bühler belegte über 110m Hürden in 13,57 sec den dritten Platz: „Ich bin zufrieden. Der Start war gut. Wenn ich an den letzten beiden Hürden nicht gepatzt hätte, wäre die Zeit noch besser gewesen. Vor dem Rennen war ich nicht nervös. Es war für mich eine Ehre, für Deutschland zu starten. Das war schon immer ein Traum von mir. Das waren zehn Punkte für unser Team. Insgesamt muss ich noch konstanter werden.“


 
© 2008 | Badischer Leichtathletik-Verband e.V. | Am Fächerbad 5 | 76131 Karlsruhe | gs@blv-online.de