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Dienstag 23. September 2008  ::  23:30
Baden gewinnt Ländervergleich gegen das Elsass

Topp-Leistung durch Melanie Motzenbäcker / Sascha Hördt und Thomas Giese Doppelsieger

Von:Ralf Wohlmannstetter

Lingolsheim (14.09.) – Zu einem überzeugenden Sieg kam die badische Leichtathletik-Mannschaft beim traditionellen Länderkampf gegen das Elsass. Schon seit fast acht Jahrzehnten besteht die Beziehung zwischen dem Badischen Leichtathletik-Verband (BLV) und der Ligue Regionale D’Alsace D’Athletisme (LRAA). In den letzten Jahren behielten zumeist die Franzosen die Oberhand.

Viele spannende Wettkämpfe sah man zwischen Badenern und Elsässern.
Sie haben die gleiche Richtung im Blick: Albert Jost vom elsässischen und Roland Frey vom badischen Verband.
Doppelsieger Sascha Hördt
Doppelsieger Thomas Giese
Dank des Teamleiters Roland Frey (links) an die Mannschaft für vorbildlichen Einsatz.
Siegerehrung mit den Mannschaftsführern.
Viel Lob gab es von Roland Frey (links) und Franz-Josef Eckstein (3 v.li.) für die elsässischen Organisatoren.

Und auch dieses Jahr schaute es vor Wettkampfbeginn nicht rosig aus für die Badener, da einige Athleten kurzfristig krankheitshalber absagen mussten. Doch am Ende sprang mal wieder ein Doppelsieg für die Deutschen heraus. Mit 186 zu 170 Punkten war der Abstand in der Gesamtwertung sogar deutlich. Die Einzelwertung der Frauen gewannen unsere Mädels mit 96,5 : 80,5 Zählern souverän. Bei den Männern wurde zuerst von einem badischen Sieg ausgegangen, doch beim Durchsehen der Ergebnisliste wurde ein Fehler festgestellt, der zum Gleichstand von 89,5 Punkten für beide Teams führte.

Für BLV-Vizepräsident und Sportwart Roland Frey hatte beim Nominieren und nach den Zusagen alles nach einer einfachen Angelegenheit und einer schlagkräftigen Mannschaft ausgesehen. Doch in der letzten Woche und vor allem am Vorabend des Wettkampf trudelten dann die – zumeist krankheitsbedingten – Absagen ein. Doch das Lob des Teamleiters ging bei einer abschließenden Ansprache auf dem Rasen vor der Tribüne an alle, die sich bereit erklärt hatten, bei diesem Saisonabschluss zu mitzuwirken, und vor allem an diejenigen, die auch noch kurzfristig in anderen Disziplinen eingesprungen sind.

Auch BLV-Präsident Franz-Josef Eckstein stimmte in dieses Lob mit ein. Er bedankte sich beim abschließenden Abendessen mit Siegerehrung aber auch bei den elsässischen Freunden, die in diesem Jahr eingesprungen waren und den Vergleichskampf nochmals bei sich durchführten, obwohl eigentlich Baden mit der Ausrichtung dran gewesen wäre. Für das nächste Jahr lud er aber bereits zum erneuten Aufeinandertreffen diesseits des Rheins ein, bevor dann die badischen Mannschaftsführer, Larissa Kaufmann und Sascha Hördt, die Siegerpokale in Empfang nehmen durften. Lob des Präsidenten gab es auch für die Ausrichter, die wieder einmal alles bestens organisiert hatten.

Den hohen Wert des Länderkampfs sah man bei den Franzosen daran, dass es in diesem Jahr erstmals Dopingkontrollen des Verbands gab, zu denen auch einige Badener ausgelost wurden.

Zuvor waren jedoch viele spannende Wettbewerbe im Stadionrund angesagt. Und trotz des späten Saisonzeitpunkts und dem oft störend kalten Wind kamen noch die eine oder andere Klasse-Leistung heraus.

Für die Tagesbestleistung sorgte Melanie Motzenbäcker mit ihrem Sieg im Hammerwurf mit 59,11 m. Doppelsieger wurden Sascha Hördt mit 16,26 m im Kugelstoßen und 53,68 m im Diskuswerfen sowie Thomas Giese mit 7,35 m im Weitsprung und 13,55 m im Dreisprung.

Die schnellsten Sprinterinnen waren Verena Früh über 100m in 12,58 sec und Larissa Kaufmann über 200m in 25,53 sec. Niklas Dürr gewann die 200m der Männer in 22,45 sec. Cornelia Moll über 400m in 59,23 sec und Caroline Eichberger über 400m Hürden in 65,33 sec sorgten für weitere badische Siege. Über 100m Hürden lieferte Sarah Schuhmann in 14,14 sec ein weiteres Spitzenresultat.

Den Hochsprung gewannen Marie-Laurence Jungfleisch mit 1,75 m und Sven Tarnowski mit 2,00 m. Judith Horak siegte im Weitsprung mit 5,48 m und Altmeisterin Jana Müller-Schmidt im Kugelstoßen mit 12,87 m. Daniel Schäfer war mit 63,46 m bester Speerwerfer und Carl Dohmann in 21:41,85 min Bester über 5000m Bahngehen.

Bei den abschließenden Staffeln behielten die Karlsruher Mädchen Anja Lindenmeier, Cornelia Moll, Jessica Schmütz und Larissa Kaufmann in 49,54 sec über 4x100m und die badischen 4x400m-Frauen Stefanie Groh, Caroline Eichberger, Elisa Schöne und Cornelia Moll in 3:58,86 min jeweils die Oberhand.


 
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