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Dienstag 22. August 2006  ::  23:32

Drei Badener bei der Junioren-WM in Peking

Von:Bettina Schardt

Peking (15.-20.08.) - Die Junioren-Weltmeisterschaften in Peking sind für die drei badischen Teilnehmer nicht gut verlaufen. Bereits am ersten Wettkampftag mussten Isabel von Loga (SR Yburg Steinbach) und Julia Müller-Foell (MTG Mannheim) die Segel streichen, ehe es dann am vorletzten Wettkampftag Quentin Seigel (LG Offenburg) erwischte.

Die deutsche Jugend-Vizemeisterin im Kugelstoßen Isabel von Loga blieb mit 15,15 m in der Qualifikation als 14. hängen. Sehr ärgerlich für Isabel, zumal 15,23 m zum Einzug ins Finale gereicht hätten. Eine Weite, die sie eigentlich locker drin hat. Doch die Bedingungen in China und rund um die WM waren für die jungen Athleten nicht einfach. Ihre Disziplinkollegin Denise Hinrichs (SC Neubrandenburg) holte am Nachmittag dann mit 17,35 m Silber hinter der Niederländerin Melissa Boekelman (17,66).

Julia Müller-Foell durfte über die 400m Hürden an den Start gehen. Doch in 61,30 sec fehlte der deutschen B-Jugendmeisterin im Vorlauf einiges zum Weiterkommen. Man hätte deutlich die Ein-Minuten-Marke unterbieten müssen, um in der nächsten Runde dabei zu sein. Fürs Finale waren dann gar 57,52 sec nötig. Für Julia Müller-Foell waren die Titelkämpfe als eine der jüngsten im deutschen Team aber eine tolle Erfahrung, von der sie in den nächsten Jahren zehren kann.

Der deutsche Überraschungsmeister über 400m, Quentin Seigel, war am vorletzten Tag der WM Startläufer der deutschen 4x400m-Staffel. Doch die Staffel wurde disqualifiziert und konnte nicht in den Kampf um die Medaillen und Platzierungen eingreifen. 3:08,57 min hätten für das Finale gereicht. Mit Quentin standen Manuel Ilg, Stephan Behr und Eric Krüger in der Nationalstaffel.

Um einiges besser lief es für Carolin Walter von der LG Karlsruhe. Die Vierte der deutschen Jugendmeisterschaften wurde ebenfalls in der 4x400m-Staffel eingesetzt. Zusammen mit Lena Schmidt (Hilden), Janin Lindenberg (Nike Berlin) und Sorina Nwachukwu (Leverkusen) kam sie im Vorlauf mit der deutschen Staffel knapp hinter Russland als Vierte ins Ziel und qualifizierte sich mit 3:37,82 min für den Endlauf. Hier liefen Desirée Meyer (Hamburg-Nord) Sorina Nwachukwu, Carolin Walter und Janin Lindenberg mit einer Verbesserung auf 3:36,49 auf den sechsten Rang vor den Teams aus der Ukraine und Polen. Es siegte die Staffel aus den USA in 3:29,01.


 
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