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Mittwoch 05. Dezember 2018  ::  10:49
BLV

Wählen Sie Ihre "Leichtathleten des Jahres" 2018!

Von:Silke Bernhart / Daniel Becker

Das Jahr mit den Heim-Europameisterschaften in Berlin war ein Fest für die deutsche Leichtathletik. Zum Jahresende haben die Fans das letzte Wort: Wer sind Deutschlands "Leichtathleten des Jahres" 2018? In vier Kategorien kann abgestimmt werden, unter allen Teilnehmern werden zahlreiche attraktive Preise verlost!

Malaika Mihambo - Copyright DLV/Jan Papenfuß
Andreas Hofmann - Copyright DLV/Jan Papenfuß
Shanice Craft - Copyright DLV/Jan Papenfuß
Johannes Vetter - Copyright DLV/Jan Papenfuß

Sport-Fans können jetzt ihre „Leichtathleten des Jahres“ sowie "Jugend-Leichtathleten des Jahres" wählen, aus der Reihe von Athleten, die von den Redaktionen der Fachzeitschrift "Leichtathletik", des Internetportals leichtathletik.de und vom Vorstand des Vereins „Freunde der Leichtathletik“ ausgesucht wurden. Die „Freunde der Leichtathletik“ stellen außerdem die Ehrenpreise zur Verfügung, die im Rahmen der Hallen-DM in Leipzig am 16. und 17. Februar 2019 an die vier Sieger vergeben werden.

Zur Wahl stehen in den beiden Jugend-Kategorien jeweils Deutschlands zehn größte Talente. Und in den Kategorien der Aktiven alle deutschen Top-Athleten, die vor allem – aber nicht nur – bei den Europameisterschaften in Berlin so begeistert haben. Bei zwölf EM-Medaillen und mehreren deutschen Rekorden oder Bestleistungen war 2018 Frauen-Power angesagt, hier ist die Liste der nominierten Athletinnen daher ausnahmsweise besonders lang.

Die Leichtathletik-Fans haben bei der Wahl das Wort und bestimmen ihre Favoriten – die Athleten mit den meisten Stimmen gewinnen. Unter allen Teilnehmern an der Wahl der "Leichtathleten des Jahres" werden zahlreiche attraktive Preise verlost. Teilnahmeschluss ist der 31. Dezember 2018.

Weitere Informationen

 

Leichtathlet des Jahres 2018 – Die Nominierten (aus Baden-Württemberg)

Arthur Abele (32, SSV Ulm 1846)
Nach vielen Rückschlägen in der Vergangenheit krönte sich „König Arthur“ in diesem Sommer in Berlin zum Europameister. Seinen ersten Zehnkampf des Jahres hatte der Ulmer im Juni in Ratingen schon mit starken 8.481 Punkten absolviert, damit konnte er nach 2007 und 2016 seinen dritten Sieg beim traditionsreichen Mehrkampf-Meeting feiern. Seiner überzeugenden Vorstellung in Berlin (8.431 Pkt) ließ Abele im September in Talence zum Saisonausklang noch einmal 8.310 Punkte folgen, damit sicherte er sich auch den Sieg in der IAAF Mehrkampf-Challenge. Ein konstantes Jahr auf höchstem Niveau – inklusive bisherigem Karriere-Highlight.

Fabian Heinle (24, VfB Stuttgart)
Mit der Bürde einer langen Verletzungsserie in die Saison gestartet, legte der U23-Europameister des Jahres 2015 eine Saison hin, die alle Probleme der Vergangenheit vergessen ließ. Drei seiner Sprünge im Finale der EM in Berlin setzte er jenseits der magischen Acht-Meter-Marke in den Sand, gleich zwei Mal landete er bei seiner Tages- und Saisonbestweite von 8,13 Metern. Das reichte am Ende für den Gewinn der Silbermedaille. Dabei ließ er sich auch von den Diskussionen um Messfehler im Finale nicht aus der Ruhe bringen.

Andreas Hofmann (26, MTG Mannheim)
Schon im vergangenen Jahr hatte der Mannheimer aufhorchen lassen, als er bei der Universiade in Taipei den Speer zum ersten Mal in seiner Karriere weiter als 90 Meter beförderte und damit Zweiter wurde. 2018 bewegte sich Hofmann nun konstant auf allerhöchstem Niveau und beschenkte sich außerdem selber gleich dreifach: mit seinem ersten DM-Titel, EM-Silber in Berlin und dem Gesamtsieg in der Diamond League. Seine persönliche Bestleistung verbesserte er auf starke 92,06 Meter.

Richard Ringer (29, VfB LC Friedrichshafen)
Sein Meisterstück gelang dem Langstreckenläufer im Mai beim Europacup über 10.000 Meter in London. Ringer gewann und war damit nach Andrè Pollmächer und Dieter Baumann erst der dritte Deutsche überhaupt, dem dies gelang. Mit seiner neuen persönlichen Bestleistung von 27:36,52 Minuten reiht er sich in der Weltbestenliste inmitten der afrikanischen Topläufer ein und belegt zum Jahresabschluss als bester Europäer Rang sieben. Ende Oktober machte er außerdem als bärenstarker Tempomacher für Arne Gabius beim Marathon in Frankfurt von sich reden.

Gregor Traber (25, LAV Stadtwerke Tübingen)
Der Hürdensprinter hat sich im Jahr 2018 weiter in der Weltspitze festgesetzt. Bei den Europameisterschaften in Berlin kam er mit seiner Saisonbestleistung von 13,26 Sekunden extrem nah an seinen Hausrekord aus dem Jahr 2016 (13,21 sec) heran und lief im Finale auf einen starken fünften Rang. In der Weltbestenliste liegt Traber zum Jahresabschluss auf Rang zehn – so gut stand der 25-Jährige, der seit diesem Jahr seinen Trainingsstandort in Leipzig hat, im internationalen Vergleich bislang noch nie da.

Johannes Vetter (25, LG Offenburg)

Zwar blieb der in diesem Jahr immer wieder von Verletzungen geplagte Speerwerfer in 2018 ohne Titel, einen großen Erfolg konnte der Weltmeister von 2017 dennoch auf seiner Seite verbuchen: Mit seiner Saisonbestleistung von 92,70 Metern steht der Schützling von Boris Obergföll am Ende des Jahres auf Rang eins der Weltbestenliste – als einziger DLV-Athlet. Insgesamt drei Mal segelte sein Speer in diesem Jahr weiter als 90 Meter, in fünf weiteren Wettkämpfen weiter als 85 Meter. Auch das ist nur mit einem Wort zu beschreiben: Weltklasse.

 

Leichtathletin des Jahres 2018 – Die Nominierten (aus Baden-Württemberg)

Shanice Craft (25, MTG Mannheim)
Die Diskuswerferin ist erst 25 Jahre alt, hat in diesem Jahr aber schon ihre dritte Bronzemedaille bei Europameisterschaften gewinnen können. Im Finale in Berlin machte sie im letzten Versuch alles klar und schob sich noch um den entscheidenden Platz nach vorne. In Nürnberg krönte sie sich außerdem zum zweiten Mal nach 2014 zur Deutschen Meisterin und stellte dabei auch ihre Saisonbestleistung von 62,91 Metern auf. 

Marie-Laurence Jungfleisch (28, VfB Stuttgart)
So oft hatte die Zwei-Meter-Springerin schon an den Podestplätzen geschnuppert und war immer wieder nur hauchdünn geschlagen worden, doch in diesem Jahr war es endlich so weit: Mit Bronze bei den Europameisterschaften hat die Hochspringerin ihre erste Medaille bei Großereignissen gewonnen – und das ausgerechnet beim Heimspiel im Berliner Olympiastadion. Dafür musste sie nicht weniger leisten als die Einstellung ihrer Saisonbestleistung von 1,96 Metern – und meisterte die Aufgabe mit Bravour.

Malaika Mihambo (24, LG Kurpfalz)
Die Athletin der LG Kurpfalz ist nicht nur im übertragenen Sinne eine der Überfliegerinnen der Saison. Ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 6,99 Metern, erzielt im Mai in Weinheim, ließ sie beim Saisonhöhepunkt die Goldmedaille folgen: Mihambo wurde Weitsprung-Europameisterin. Kurz zuvor und kurz danach feierte sie in Lausanne und Birmingham ihre beiden ersten Meeting-Siege in der Diamond League. Insgesamt sprang Mihambo in diesem Jahr bei fünf Wettkämpfen weiter als 6,85 Meter.

Alina Reh (21, SSV Ulm 1846)
Im Herbst drehte die junge Läuferin noch einmal so richtig auf: Erst stellte sie in Köln im Halbmarathon eine neue deutsche U23-Bestleistung auf, kurze Zeit später in Berlin auch über 10 Kilometer. Mit Zeiten, die in Deutschland auch bei den Frauen seit fast zehn Jahren unerreicht waren. Doch schon zuvor bei den Europameisterschaften in Berlin war Alina Reh – trotz Verletzungssorgen in der Vorbereitung – in bärenstarker Form. Im Finale über 10.000 Meter landete sie nach couragiertem Lauf auf Rang vier.

 

Jugend-Leichtathlet/-in des Jahres 2018 – Die Nominierten
(aus Baden-Württemberg)

Alexander Czysch (16, VfB Stuttgart)
Am 18. Dezember wird Alexander Czysch erst 17 Jahre jung. Trotzdem gewann er in diesem Sommer schon bei der U18-EM die Goldmedaille über 200 Meter – in neuer persönlicher Bestzeit von 21,15 Sekunden. Deutscher U18-Meister darf er sich seit Ende Juli ebenfalls nennen. Der Stuttgarter ist erst seit zwei Jahren Leichtathlet. Im Sommer 2017 wurde der ehemalige Fußballer jedoch bereits süddeutscher U18-Meister über 100 Meter.

Milo Skupin-Alfa (19, LG Offenburg)
Der U20-Staffel-Europameister von 2017 ließ in diesem Jahr mit der U20-Staffel WM-Bronze folgen. Im Einzel über 200 Meter qualifizierte er sich mit neuer Bestzeit von 20,80 Sekunden für das Finale und landete dort nur wenige Stunden nach dem Staffel-Vorlauf auf dem siebten Rang. Der Student der Wirtschaftsinformatik sorgte damit in Tampere (Finnland) in den Bahn-Wettbewerben für das beste deutsche Einzel-Resultat der deutschen U20-Athleten.

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