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Mittwoch 11. Juli 2018  ::  16:14
BLV

Leichtathletik-Hochkaräter von einst und heute bei den „Badischen“ in Walldorf

Die BLV-Meisterschaften in Walldorf wurden durch die Anwesenheit großer Namen aus der Leichtathletik aufgewertet. Darüber freute sich auch Walldorfs Bürgermeisterin Christiane Staab, die dies in Ihrem Willkommensgruß zum Ausdruck brachte aber auch mehrfach betonte, wie toll sie diese Veranstaltung findet und gerne auch auf weitere hofft.

Willkommen bei vielen Autogrammjägern waren auch die BLV-Weltklasse-Speerwerfer Andreas Hofmann und Johannes Vetter, die es sich nicht nehmen ließen, durch ihre Anwesenheit die Meisterschaft zu bereichern. Dabei coachte Johannes Vetter auch seinen siegenden Vereinskameraden Markus Koch und war unter den Geehrten derer, die in der letzten Saison einen neuen badischen Rekord erzielt hatten. Er stellte mit 94,44m bekanntlich einen neuen Deutschen Rekord auf, der gleichzeitig natürlich auch Badischen Rekord bedeutete.
Sein Freund und Konkurrent Andreas Hofmann kam auch auf einen Sprung ins Stadion und durfte natürlich auch den Filzstift einsetzen. Gemeinsam mit Johannes Vetter ist er bereits für das wichtigste internationale Leichtathletik-Ereignis – den Europameisterschaften des Jahres (06.-12. August) nominiert. Zuvor werden Andy und Johannes bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg nochmal zeigen, dass sie starke Vertreter für die deutsche Leichtathletik in Berlin sein werden.

Über 60 neue Badische Rekordleistungen wurden von BLV-Athletinnen und -Athleten über alle Altersklassen aufgestellt, von denen sich eine Großzahl ihre Rekord-Urkunden aus prominenter Hand persönlich überreichen ließen.

Die Urkunden wurden durch den DLV-Präsidenten Jürgen Kessing, Bürgermeisterin Christiane Staab und durch Deutschlands Sportler- und Sprinterlegende Heinz Fütterer überreicht. Assistiert wurden diese durch das Aufsichtsratsmitglied der BEM2018 Ernst Burgbacher, der BLV-Ehrenmitglieder Dieter Roth und Kurt Zanger, wie auch den anwesenden BLV-Präsidiumsmitgliedern und Roland Frey dem früheren BLV-Sportwart.

Heinz Fütterer, der mehrere Stunden für Interviews und Autogramme zur Verfügung stand und dabei – wie zu besten Zeiten – Kondition bewies, freute sich die Wettkämpfe verfolgen zu können. Er freute sich auch darüber, dass unter den zahlreichen Interessierten für die Leichtathletik in Walldorf mit Jochen Reske auch ein bekanntes Gesicht von der Laufbahn früherer Jahre vorbeischaute, der seine größten Erfolge mit der 4x400 m-Staffel bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom mit der Silbermedaille und als Staffel-Europameister 1962 in Belgrad aufzuweisen hat. Dort erlief er sich darüber hinaus auch Silber im Einzelrennen.
Eine sichtliche Freude bereitete es ihm die beiden Weltklassespeerwerfer Andreas Hofmann und Johannes Vetter kennenzulernen, die er sehr schätzt, wie er in einem vorhergehenden Gespräch betonte. Umso schöner, dass diese Begegnung möglich war.

Die Begegnung mit Heinz Fütterer war letztlich auch für den BLV ein großer Erfolg. Beim Autogrammgeben kam er kaum zum Luft holen und auch sein Buch „der weiße Blitz“ – in dem sein Leben so unnachahmlich und unterhaltsam lesenswert beschrieben ist – wurde stark nachgefragt. Wer das Interview von Bernd Hefter mit ihm im Stadion hörte, der war begeistert, auf welch großartige und einzigartige Karriere Heinz Fütterer zurückschauen – und darüber lebendig erzählen kann.
Sollte jemand dieses Buch noch erwerben wollen, so ist dies – solange der Vorrat reicht – zum Vorzugspreis von 18 € möglich. (Anfragen dazu direkt beim BLV-Präsident – per E-Mail – möglich)

Ein weiterer Höhepunkt war für den „weißen Blitz“ dann auch die Begegnung mit DLV-Präsident Jürgen Kessing, die sofort einen guten Draht zueinander fanden und sich in vielen Leichtathletikfragen intensiv austauschten.

Schließlich folgte der gelungene Schlusspunkt, da Heinz Fütterer – flankiert von DLV-Präsident Jürgen Kessing, BLV-Präsident Philipp Krämer, Andreas Hofmann und den BEM2018-Aufstellern – die vom BLV-Präsidenten gewonnene „Wohlfühloase“ aus dem Gewinnspiel des BEM2018-Newsletter „eingelegen“ hat. Dies war ein Teil der Argumentation und Begründung, weshalb diese Wohlfühloase (im Badischen sagen wir Liegestuhl) als eine von nur drei zur Verfügung gestellten angekommen ist.


 
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